Mittwoch, 22. Juli 2015

Tag der Region in der Region Hannover


Wir hatten zwei Attraktionen am Stand. Einmal eine Maschine, bei der Erbsen zerschlagen werden konnten und die modellierten Ballons kamen auch sehr gut an. Besonders die Tiere und Säbel.


Wir hatten den Dezernenten für die Regionalplanung an unserem Stand. Er hatte uns im öffentlichen Teil des Planungsausschusses mitgeteilt, dass die Südlinktrasse jetzt überwiegend unterirdisch verlaufen soll, nur in Ausnahmefällen noch oberirdisch. So wäre es in Berlin abgesprochen worden. Ich habe ihn gefragt, ob ich das veröffentlichen darf. Mir ist klar, dass alles was im öffentlichen Teil ist, veröffentlicht werden kann. Aber bei der Brisanz des Themas, habe ich mir lieber sein OK geholt.

Die Planung von Tennet ist auf Null gesetzt. Es wird durch die Erdverkabelung einen total anderen Verlauf der Trasse geben, da man evtl. neben den Autobahnen bzw. den DB-Strecken die Trasse legen kann. Das bietet sich an, da das alles in Bundesbesitz ist.

Durch die geradere Streckenführung geht man davon aus, dass die Streckenkilometer weniger werden.

Ich war in Kassel dabei, als sich die 22 Landkreise aus 3 Bundesländern getroffen haben. Bei einer kompletten unterirdischen Trassenführung von 700 km, so die Trassenbauer, ist die Trasse 70% teurer. Als Faktor Eins gilt die komplette oberirdische Trassenführung.

Was dabei meiner Meinung nach vergessen wurde, sind unsere Winter. Ich denke nur daran, wie halb NRW ohne Strom war, weil die Hochspannungsleitungen in Winter ausgefallen waren.

Ein Leitungspaar bei Gleichstrom kann, je nach Material (Kupfer oder Aluminium) 1,5 oder sogar 2,0 GW transportieren. Es sollen 10 Leitungen nach Bayern verlegt werden. Ein AKW in Bayern hat 1,3 GW und es müssen 2 AKW s ersetzt werden in Bayern. Diese Diskrepanz der Zahlen ist nicht nur mir aufgefallen. Aber Nachfragen dazu wurden nicht beantwortet.

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